Nichts ist für die Ewigkeit – wann Sie die Dinge des täglichen Lebens austauschen müssen

Sie ihre Zahnbürste eigentlich auch aus, wie ein Stachelschwein im Regen? Dann ist es wohl an der Zeit, für die Mundhygiene auf ein neues Modell umzusteigen.  Doch wie lange ist eine Zahnbürste eigentlich grundsätzlich zu verwenden?  Viele Dinge des alltäglichen Lebens haben leider kein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt, an dem man sich einfach orientieren kann. Doch auch ohne den offiziellen Hinweis auf das Ende der Lebensdauer haben fast alle Dinge ein Verfallsdatum oder ein klares Gebrauchszeichen, an dem sie ersetzt werden sollten.




Zahnbürsten brauchen feste Borsten

Bei Zahnbürsten ist es dabei natürlich noch relativ einfach, das Ende der Lebensdauer zu erkennen. Zwar nennen Zahnärzte einen Zeitraum von drei Monaten als inoffiziellen Richtwert, doch eigentlich brauchen wir in diesem Fall mit Sicherheit keine externe Unterstützung, um das Ende des Borstenstils zu erkennen. Oder würden Sie sich mehrmals täglich eine ekelige Zahnbürste in den Mund stecken, bei dem die Borsten sich gelblich in alle Himmelsrichtungen strecken? Spätestens also, wenn die Borsten ihre Form verlieren, gehört die Bürste in den Müll.

Rostige Rasierklingen sind ein Gesundheitsrisiko

Auch bei Rasierklingen ist es recht einfach, das Ende der Einsatzzeit zu erkennen. Wenn die Klingen stumpf werden, dann ist der Spaß beim Rasieren mit Sicherheit sehr gedämpft. Aber auch selten benutzte oder einfach nur schlecht gelagerte Klingen müssen unbedingt ausgetauscht werden, wenn Rostspuren zu erkennen sind. Hier droht im Falle eines Schnitts eine Blutvergiftung und damit eine erhebliche Gesundheitsgefahr.

Vor dem Auftragen von Creme die Hände waschen 

Auch bei der Körperpflege gibt es Richtwerte für die Haltbarkeit. Make-Up und Lotions sind in der Regel nur ein gutes halbes Jahr haltbar. Auch wenn die meisten Produkte dieser Art sogar ein offizielles Mindesthaltbarkeitsdatum tragen, ist hier Vorsicht angesagt. So ist es wichtig, Make-Up und Lotions nur mit frisch gewaschenen Händen aufzutragen. Andernfalls können Schmutz und Bakterien von den Händen in die Pflegeprodukte gelangen. Diese werden dann deutlich schneller schlecht und wirkungslos. Noch besser ist es, die Pflegeprodukte nur mit einem Spachtel oder einem frischen Wattestäbchen aus der Verpackung oder dem Tiegel zu holen.

Sonnencreme schützt nur einen Sommer lang

Auch Sonnencreme hält leider nicht ewig. Auch hier gilt es, bei der Verwendung möglichst auf die maximale Hygiene zu achten und die Creme nicht zu verschmutzen. Spätestens nach einem Jahr ist der Schutzfaktor jedoch auch bei der besten Handhabung deutlich reduziert und es droht auch bei massiver Anwendung ein fieser Sonnenbrand. Die Creme aus dem letzten Sommer gehört also nicht mehr auf die Haut, sondern in den Müll.

Küchenschwämme regelmäßig austauschen

Die Küche ist ein Paradies für Bakterien. Hier gilt es immer größte Sauberkeit walten zu lassen. Schließlich soll das Essen ja schmecken und nicht krank machen. Ein besonderer Herd für Bakterien sind Küchenschwämme. Hier vermehren sich die kleinen Biester dauerhaft und blitzschnell. Spätestens nach einer Woche dienen Schwämme nicht mehr zur Reinigung, sondern im besten Fall zur gleichmäßigen Verteilung von Schmutz und Bakterien. Spätestens nach einer Woche sollten Küchenschwämme als nicht mehr mit Lebensmitteln, Besteck oder Geschirr in Kontakt kommen.

Geschirrtücher müssen heiß gewaschen werden

Auch Geschirrtücher haben es nach spätestens einer Woche hinter sich. Besonders E.Coli Bakterien fühlen sich dann in den Geschirrtüchern pudelwohl. Allerdings müssen die Tücher im Gegensatz zu Küchenschwämmen nicht direkt in den Müll wandern.  Eine gründliche Wäsche ist hier völlig ausreichend und bereitet die Geschirrtücher für ihren nächsten Einsatz vor. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Tücher mindestens bei 60 Grad waschen. Andernfalls reicht die Waschtemperatur nicht zum Abtöten der Bakterien.