Social-Trading: So unglaublich einfach kopieren Sie Börsen Profis!

Viele Menschen möchten gerne endlich mit ihrem Ersparten Geld verdienen… aber aus gutem Grund scheuen sie die Risiken des Aktien-Kaufs. Und genau hier helfen Social-Trading und Wikifolios. Lernen Sie in diesem Beitrag, wie unglaublich einfach man damit sein Geld anlegt und was man beachten muss, damit das Risiko kleiner bleibt als beim klassischen Aktien-Kauf.

Was meint man mit „Social Trading“?

Social-Trading ist der Oberbegriff, wenn man als Nutzer von der Erfahrung anderer Trader direkt profitieren kann. Das funktioniert ganz einfach so, dass sich Trader auf einer Plattform anmelden und jede ihrer Transaktionen an der Börse (also wirklich die echten Geldgeschäfte) sofort automatisch öffentlich oder einer bestimmten Gruppe aufgezeigt werden. Jeder Nutzer der Plattform kann also sehen, welche Orders ein Trader an der Börse tätigt. Der Begriff „Copy-Trading“ bezeichnet eine spezielle Art des Social-Tradings.

Wer also nicht selbst mit individuellen Aktien in seinem Depot arbeiten möchte, hat beim Social-Trading einen erheblichen Vorteil gegenüber klassischen Depots: wenn man einen Trader/Impulsgeber aussucht, sieht man, was genau derjenige in seinem Depot hat und was er plant. Daher gibt es für jedes Interessengebiet und für jedes Zukunftsszenario auch passende Portfolios, die man mit einem Mausklick kopieren kann. Beispiele wären „die großen Banken“, „die Gaming-Industrie“, „Zukunftstechnologie“, „Elektromobilität“, Grüne Energie“, „klassische Industrie“, „Edelmetalle“ oder „Digitale Währungen“ und 1000 andere Portfolios, die ganz individuelle Kenntnisse perfektionieren.

Wie kopiert man die besten Trader?

Je nach Social-Trading-Plattform gibt es unterschiedliche Methoden.

Variante 1: nur „mitlesen“

Man sieht nur die Kauf- und Verkaufs-Orders eines Traders. Sämtliche Aktionen im eigenen Depot/Portfolio muss man selbst ausführen, also selbst bei entsprechende Orders einstellen/schließen.

  • Vorteil: komplette Sicherheit über alle Aktionen, nichts passiert, ohne dass Sie es direkt selbst veranlassen.
  • Nachteil: sehr viel manueller Aufwand (man muss jede Aktion selbst nachstellen) und hoher Zeitaufwand (man muss mehrfach täglich prüfen und ggf. aktiv werden).

Variante 2: automatisches Kopieren

Auf speziellen Social-Trading-Plattformen kann man direkt einen sogenannten „Impulsgeber“ kopieren. Das heißt, man sucht sich mehrere erfolgreiche Trader aus (dazu unten mehr), klickt auf „kopieren“ und stellt nur noch ein, mit wie viel Geld man deren Aktionen 1:1 abbilden möchte.

Vorteil: extrem einfach zu bedienen, man muss sich fast um nichts kümmern

Nachteil: mit den Standard-Einstellungen geht man ein mittleres Risiko ein, gerade bei Urlaub und Krankheit der Impulsgeber. Dieser Nachteil ist aber durch einen Trick ganz einfach auszuschalten (mehr dazu unten).

Variante 3: Wikifolios

Es gibt inzwischen Zertifikate, die erstellt werden, wenn Trader über sogenannte Wikifolios gezeigt haben, dass sie sehr effektiv arbeiten. Diese Wikifolios kann man dann bei bestimmten Banken direkt in sein Depot nehmen, so, als wären es normale Aktien.

Vorteil: geht direkt bei einer Bank, man muss keinen Umweg über eine andere Plattform gehen.

Nachteil: man sieht nicht direkt, was genau im Wikifolio passiert. Man kann außerdem keinen automatischen „Stop“ einstellen, d.h. man riskiert hier 100% seiner Einlage.

Hoher Gewinn bei möglichst kleinem Risiko

Natürlich möchte jeder möglichst viel Gewinn erzielen aber möglichst wenig riskieren. Dies ist am Besten möglich, wenn man sich auf einer Plattform wie eToro anmeldet und Trader komplett kopiert.  Hier geht’s zur Affiliate-Anmeldung von eToro: http://etoro.tw/2qvXt5r .

Und wie minimiert man jetzt dabei das Risiko? Durch zwei Methoden:

Methode 1: Richtige Auswahl derTrader

Impulsgeber
Auswahl der Impulsgeber bei auf einer Social-Trading-Plattform, zum Vergrößern anklicken

Wenn man die Impulsgeber auswählt, sollte man nicht nur deren Gewinne der letzten Monate betrachten, sondern auch folgende Kriterien prüfen: wenn der Impulsgeber einen Monat mit Verlust hatte: wie hoch war dieser maximal? In welcher Risiko-Gruppe arbeitet der Trader? Was genau hat er im Portfolio? Währungen, Aktien, andere Impulsgeber, Bitcoins oder Rohstoffe? Was davon passt zu Ihrer Erwartung in den nächsten Monaten und Jahren? Am Ende des Artikels sind ein paar weitere Screenshots zur Trader-Auswahl aufgeführt.

Methode 2: die S/L-Funktion nutzen. Wie das geht erklären wir im folgenden Absatz:

Stop/Loss zur Risiko-Minimierung bei eToro

Wenn man folgende Schritte durchführt, kann man das Risiko für die eigene Geldeinlage ganz genau kontrollieren:

  • Schritt 1: Trader finden. Also „Personen“ auswählen und jetzt einstellen, welche Trader man angezeigt haben will (Beispiel: nur Trader, die länger als 12 monate aktiv sind, mindestens 15% Gewinn im Jahr gemacht haben und nie mehr als 10% Verlust in einem Monat hatten).
  • Schritt 2: diesen Trader kopieren und einstellen, wie viel Geld man einsetzen will.
  • Schritt 3: S/L (Stop/Loss) einstellen: hier stellt man ein, auf wieviel Geld (oder um wieviel Prozent) die eigene Geldanlage fallen darf. Beispiel: statt der Standard-Einstellung „60%“ einfach auf 85% stellen. Denn hier ist der Trick: mit dieser Einstellung greift das System automatisch ein, wenn man 15% Verlust auf diesen Positionen hat.

Was muss man dabei beachten?

Zum Einen heißt das nur, dass das System hier automatisch einspringt und versucht, so schnell wie möglich alle Positionen aufzulösen. Dies geht aber nur zu den Börsen-Zeiten, wo diese Positionen auch gehandelt wurden. Ist also z.B. die entsprechende Aktie in Amerika gehandelt, wird das System zwar das Kopieren sofort einstellen, die Aktie wird aber erst am nächsten Arbeitstag ab 16:00 Uhr unserer Zeit verkauft. Bis dahin könnte sich der Kurs also theoretisch sowohl nach oben als auch nach unten bewegen.

Zum Anderen kann man beim Schließen der Positionen keine beliebigen Wunschpreise für die Orders einstellen. Wenn man auf „schließen“ klickt, wird asap (as soon as possible) verkauft, einen Wunsch-Mond-Preis kann man nicht angeben.

Das Schöne ist aber, dass man mit einem einzigen Klick sozusagen jederzeit die Notbremse ziehen kann.

Genau wie bei allen Aktien-Geschäften gelten die Grundregeln „nur Geld einsetzen, dass man verlieren kann“, „nur Geld einsetzen, dass man nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht“ und man muss sich bewusst sein, dass auch hier mit Aktien gehandelt wird. Das Risiko ist also gleich hoch, nur hat man eben hier einen Trader, der für uns arbeitet und auch noch ohne, dass er horrende Gebühren verlangt.

Wer sollte mit eToro arbeiten?

eToro Logo
Klicken, um das virtuelle Konto auszuprobieren

eToro (http://etoro.tw/2qvXt5r) ist ideal für alle Nutzer, die sich etwas mit der Börse auskennen aber entweder keine Zeit oder keine Lust haben, täglich Wirtschaftsnachrichten zu lesen und Orders einzustellen. Ein ganz großer Vorteil ist, dass man auch mit kleine Beträgen andere Trader kopieren kann. Wenn also z.B. jemand in Bitcoins (BTC) investiert, muss man nicht gleich 1000,-€ dafür einsetzen: wenn man nur 100,-€ zugewiesen hat, wird automatisch ein entsprechend kleineres Bitcoin-Paket gekauft und man hat somit trotzdem den gleichen prozentualen Gewinn!

Außerdem muss man, wie immer bei Börsen-Geschäften, ruhig schlafen können, wenn es mal etwas hektisch an der Börse wird.

Wenn das auf Sie zutrifft, dann ist das unter Umständen wirklich eine gute Idee. Vielleicht melden Sie sich einfach mal an und nutzen das Virtuelle Konto, um alle Funktionen beliebig ausprobieren zu können, ohne echtes Geld zu riskieren: Probieren geht über studieren! Wer dazu diesen Link benutzt, bekommt sogar 20,-€ Trading-Guthaben dazu: http://etoro.tw/2qvXt5r .

Der einfache Trick, die Gewinne abzusichern

Wer sich ganz neu mit der Materie beschäftigt, übersieht einen großen Vorteil bei der S/L-Funktion bei eToro: angenommen, man kopiert einen erfolgreichen Trader und er hat 5 Monate lang jeden Monat 10% Gewinn erwirtschaftet. Dann klickt man einfach einmal auf „Kopieren beenden“, wartet bis das Geld inklusive Gewinn auf dem Konto liegt und kopier den Trader erneut. Wenn man hier den S/L wieder auf 85% setzt, riskiert man eben wieder nur noch 15% des gesamten Einsatzes und sichert so einen erheblichen Anteil der Gewinne aus den letzten Monaten einfach gegen Verlust ab.

Detail-Ansicht eines Traders beim Social-Trading

Wichtig: dies ist keine Empfehlung, dies ist nur ein Beispiel, welche Infos man auf Social-Trading-Seiten über die sogenannten Impulsgeber sehen kann.

Übersicht
Detail-Ansicht eines beliebigen Impulsgebers: Aufteilung des Portfolios in Segmente  (zum Vergrößern anklicken)

 

Historie
Performance-Historie eines beliebigen Traders über die einzelnen Monate (zum Vergrößern anklicken)

In dieser Detail-Ansicht kann man sehr gut erkennen, ob jemand kontinuierlich gut handelt oder ob vielleicht nur ein oder zwei Monate außergewöhnlich gut gewesen sind. Wichtiger ist aber sogar, dass man hier erkennen kann, wie jemand in schlechten Monaten agiert hat und ob er in diesen Zeiten die Verluste zumindest gut im Griff hatte.

Offene Positionen
Trader Detail-Ansicht der offenen Positionen (zum Vergrößern bitte anklicken)